Medizin & Beruf III

BTHG to go - Brücken zum Job für
komplex beeinträchtigte Menschen

Donnerstag, 23. Mai 2019 | Bundesministerium für Arbeit und Soziales | Berlin

Kompetente Experten: Richard Fischels (BMAS), Vanessa Ahuja (BMAS), Prof. Dr. Helga Seel (BAR), Verena Bentele (VdK), Andrea Nordmann (Phase II) und Dr. Friedrich Mehrhoff (DGUV)

Kompetente Experten: Richard Fischels (BMAS), Vanessa Ahuja (BMAS), Prof. Dr. Helga Seel (BAR), Verena Bentele (VdK), Andrea Nordmann (Phase II) und Dr. Friedrich Mehrhoff (DGUV)

Experten aus der medizinischen und beruflichen Rehabilitation beschäftigten sich im Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit der Frage, wie Menschen mit komplexen Problemen erfolgreich zurück in den Job kommen können.

Experten aus der medizinischen und beruflichen Rehabilitation beschäftigten sich im Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit der Frage, wie Menschen mit komplexen Problemen erfolgreich zurück in den Job kommen können.

Knapp 80 Experten aus Rehabilitation, Verbänden und Politik sprachen bei der diesjährigen Fachtagung „Medizin & Beruf“ über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze, die Menschen mit multiplen Problemlagen und Integrationshemmnissen die volle Teilhabe ermöglichen sollen.

Die Veranstaltung im Bundesarbeitsministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin stand dabei unter dem Thema „BTHG to go - Brücken zum Job für komplex beeinträchtigte Menschen". Eröffnet wurde die Tagung durch Andrea Nordmann, Vorstandsvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der medizinisch-beruflichen Rehabilitationseinrichtungen, Phase II. Eine Zwischenbilanz zum aktuellen Stand der Umsetzung des BTHG zogen Vanessa Ahuja, Abteilungsleiterin im BMAS und Prof. Helga Seel von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. Eine aktuelle Einschätzung zum Fortschritt der UN-BRK gab die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele.

Informationsaustausch und bessere Verzahnung bei Schnittstellen

Darüber, wie Schnittstellen im Rahmen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation erfolgreich überwunden werden können, referierten Gertrud Wietholt vom Bundesverband Kinderneurologiehilfe sowie Christian Sellheim von der Selbsthilfegruppe „Die besonderen Köpfe“. Als Betroffener schilderte Sellheim seine persönlichen Erfahrungen und zeigte auf, wie wichtig eine frühe und umfassende Informationsweitergabe und das enge Zusammenspiel der verschiedenen Akteure bei den Schnittstellen sei.

Moderiert durch Dr. Friedrich Mehrhoff von der DGUV, diskutierten anschließend Vertreter verschiedener Leistungserbringer und -träger sowie der Arbeitgeberseite darüber, ob das BTHG den Bedarfen komplex Betroffener standhält. Die Perspektive der Arbeitgeber wurde abschließend durch Dr. Anna Robra von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) verdeutlicht, die insbesondere auf die besonderen Herausforderungen bei kleineren und mittleren Unternehmen einging. Gleichzeitig unterstrich sie: „Arbeitgeber haben ein hohes Interesse daran, Menschen zu halten oder zu integrieren.“

Am Ende des Tages wurde deutlich: Es kommt vor allem auf ein effektiveres Zusammengreifen an den Schnittstelle an. Nur so können Betroffenen individuelle und passgenaue Lösungen zukommen, die ihnen eine freie Fahrt in Richtung voller Teilhabe am beruflichen Leben ermöglichen. Hier wolle sich die Phase II stark machen, kündigte Andrea Nordmann an: „Wir möchten Brücken für Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen bauen.“ Aus diesem Grunde werden die Mitglieder der Phase II eine Agenda 2020 aufstellen, damit Menschen mit komplexen Bedarfen passgenaue Leistungen bekommen.

Veranstalter:

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Mit Unterstützung des:

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 GELTUNGSBEREICH
Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Teilnehmer und der Bundesarbeitsgemeinschaft der medizinisch-beruflichen Rehabilitationseinrichtungen e.V. (im Folgenden mit „Veranstalter“ bezeichnet). Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Teilnehmers haben keine Gültigkeit. Der Veranstalter hat die Medienagentur zeichensetzen wetzlar GmbH mit der Abwicklung der Veranstaltung beauftragt.

§ 2 ANMELDUNG / ANMELDEBESTÄTIGUNG
Die Anmeldung kann per Internet, Brief, Telefax oder E-Mail erfolgen. Die Anmeldung stellt einen Antrag auf Abschluss eines verbindlichen Vertrags dar. Der Vertrag kommt erst durch die Bestätigung der Anmeldung per Post oder per E-Mail zustande.

§ 3 TEILNAHMEGEBÜHREN
Die Teilnahmegebühr beträgt 149,00 Euro, für Mitglieder der BAG MBR Phase II 129,00 Euro (jeweils zzgl. 19 % MwSt.). Die Teilnahmegebühren sind bei Zugang der Rechnung fällig. Zahlung mit befreiender Wirkung ist ausschließlich auf das auf der Rechnung angegebene Bankkonto der zeichensetzen wetzlar GmbH möglich.

§ 4 LEISTUNGSUMFANG
(1) Die Teilnahmegebühr umfasst die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Tagungsverpflegung.
(2) Der Veranstalter behält sich vor, notwendige Änderungen des Veranstaltungsprogramms unter Wahrung des Gesamtcharakters vorzunehmen und angekündigte Referenten durch andere zu ersetzen. Für einzelne ausgefallene Vorträge oder Änderungen im Programm kann grundsätzlich keine Erstattung von Teilnahmegebühren erfolgen. Der Veranstalter ist verpflichtet, im Falle von Leistungsstörungen alles Zumutbare zu unternehmen, um zu einer Behebung oder Begrenzung der Störung beizutragen. Ist die Durchführung der Veranstaltung insgesamt aufgrund höherer Gewalt oder aus wichtigem Grund (z. B. aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl) nicht möglich, werden die Teilnehmer umgehend informiert. Die Teilnahmegebühr wird in diesem Fall erstattet, weitergehende Ansprüche der Teilnehmer bestehen nicht.

§ 5 RÜCKTRITT
(1) Ab- und Ummeldungen müssen schriftlich erfolgen – per Post, per E-Mail (info@medizin-und-beruf.de) oder per Fax an 06441 915-148.
(2) Bei Abmeldung nach dem 16. Mai 2019 oder bei Nichterscheinen ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten. Bei Benennung eines Ersatzteilnehmers fallen keine Gebühren an.

§ 6 HAFTUNGSAUSSCHLUSS
(1) Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für die Aktualität sowie inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit der einzelnen Vorträge.
(2) Ansprüche des Teilnehmers auf Schadensersatz gegenüber dem Veranstalter sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche der Teilnehmer aufgrund der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
(3) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Veranstalter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Teilnehmers aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(4) Die Einschränkungen der Abs. 1, 2 und 3 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Veranstalters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

§ 7 URHEBERRECHT
Das Mitschneiden und Aufzeichnen der Veranstaltung (auch Teile davon) ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Veranstalters gestattet.

§ 8 ANWENDBARES RECHT, GERICHTSSTAND UND ERFÜLLUNGSORT
(1) Auf diesen Vertrag findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.
(2) Sofern es sich beim Teilnehmer um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmer der Sitz des Veranstalters in Bad Krozingen.

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